|
Prägend für das Musikverständnis des 1984 gegründeten Nomos-Quartetts
war die Zusammenarbeit mit großen Musikerpersönlichkeiten: Ramy Shevelov, der sie in Israel in die Grundlagen der Kammer- musik einführte, das Amadeus-Quartett, das ihnen die große Tradition des Streichquartettspiels vermittelte, Nikolaus Harnoncourt, der sie anregte und bestärkte, die Partituren der Wiener Klassik neu zu lesen, und György Kurtág, den sie nicht nur als großen Komponisten hochschätzen, sondern auch als genialen Kenner der Streichquartette Beethovens. Heute zählt das Nomos-Quartett durch seine umfangreiche internationale Konzerttätigkeit, seine vielfältigen Rundfunk- und CD-Produktionen sowie seine Mitwirkung bei internationalen Festivals zu den führenden Streichquartetten Europas. Sein unverwechselbares Profil gewinnt das Nomos-Quartett aus dem Brückenschlag zwischen der großen tradierten Quartett-Literatur und der neuesten Musik, der in Tourneeprojekten wie “Franz Schubert und die Moderne" (mit Werken von Helmut Lachenmann, George Crumb, Jelena Firssowa und Friedhelm Döhl) oder in den Konzert-Zyklen “Aus dem Innersten" zum Programm erhoben wird.
zurück zum Seitenanfang zurück zur Konzertrückschau
|