Clara und Robert Schumann

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Stand:03.04.2012

Impressum

Robert-Schumann-Gesellschaft
Frankfurt am Main e.V.


Konzert am Donnerstag, den 25.11.2010 um 19:00 Uhr  

Villa Bonn (Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft)
Siesmayerstr. 12
60323 Frankfurt am Main

Der Eintritt zum Konzert ist frei, wenngleich Spenden willkommen sind.

Ludwig Schunke (1810-1834)


Robert Schumann (1810-1856)
 

Sonate g-moll op. 3 (1832, gewidmet Robert Schumann

Variationen über ein eigenes Thema Es-Dur
für Klavier WoO 24 (1854)
“Geistervariationen”

Drei Studien nach Paganini-Capricen aus
op. 3 und 10 (1832)

* * * * * *

Clara Schumann (1819-1896)


Johannes Brahms (1833-1897)
 

Variationen über ein Thema von Robert Schumann
fis-moll op. 20 (1853)

Variationen über ein Thema von Robert Schumann
fis-moll op. 9 (für Klavier)(1854))

Kolja Lessing, Moderation und Klavier

Kolja Lessing, einer der vielseitigsten Musiker unserer Zeit, hat als Geiger und Pianist durch seine Verbindung von interpretatorischer und wissenschaftlicher Arbeit dem Musikleben prägende Impulse verliehen.

Durch seinen Einsatz wurden z.B. Georg Philipp Telemanns Violinfantasien und Johann Paul Westhoffs Violinsuiten ebenso für den Konzertsaal wiederentdeckt wie auch viele bedeutende Klavierwerke von Komponisten des 20. Jahrhunderts. International ausgezeichnete CD-Produktionen, die u.a. bei DECCA, CAPRICCIO und EDITION ABSEITS erschienen, dokumentieren diese stilistisch differenzierte Auseinandersetzung mit Repertoire des Barocks bis hin zur Moderne, das Standardwerke wie Raritäten gleichermaßen umfasst.

Kolja Lessings weltweite Konzert- und Aufnahmetätigkeit als Geiger und Pianist beinhaltet sowohl die Zusammenarbeit mit führenden Orchestern unter Dirigenten wie Yakov Kreizberg, Nello Santi und Lothar Zagrosek als auch verschiedenste kammermusikalische Projekte. In Anerkennung seines Engagements für verfemte Komponisten wurde ihm 1999 der Johann-Wenzel-Stamitz-Sonderpreis verliehen.

Als Komponist widmet sich Kolja Lessing bevorzugt kammermusikalischen Formen lyrischer Prägung. Zu den Interpreten seiner Werke, die von Rundfunkanstalten in Deutschland und der Schweiz auch produziert wurden, zählen Wolfgang Meyer und Hansheinz Schneeberger.

Zahlreiche Uraufführungen von Violinwerken, die Komponisten wie Haim Alexander, Abel Ehrlich, Jacqueline Fontyn, Berthold Goldschmidt und Hans Vogt eigens für Kolja Lessing schrieben, spiegeln sein internationales Renommee ebenso wie regelmäßige Einladungen zu Meisterkursen in Europa und Nordamerika.

Bereits 1989 wurde er als Professor für Violine und Kammermusik an die Würzburger Musikhochschule berufen; seit dem Jahre 2000 wirkt er in gleicher Funktion an der Musikhochschule Stuttgart. Seine eigene grundlegende musikalische Ausbildung erhielt Kolja Lessing bei seiner Mutter und später bei Hansheinz Schneeberger in Basel, wo er sich auch kompositorischen Studien widmete. Prägende künstlerische Anregungen gewann er darüber hinaus aus der Zusammenarbeit mit Berthold Goldschmidt, Ignace Strasfogel und Zoltán Székely.

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