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Die Robert-Schumann-Gesellschaft
Frankfurt am Main e.V. wurde am 6. Juli 1956, wenige Tage bevor sich der Todestag von Robert Schumann zum hundertsten Male jährte, gegründet.
Frankfurt hatte zur Familie Robert Schumanns immer ein besonderes Verhältnis, vor allem die Bindungen von Clara Schumann an diese Stadt waren
sehr eng. Sie hat nicht nur häufig in Frankfurt konzertiert, sondern auch von 1878 an bis zu ihrem Tode hier gelebt und als erste Klavierlehrerin am Hoch’schen Konservatorium gewirkt. An diese Verbindung
anknüpfend wurde die Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main gegründet.
Die Gesellschaft setzt sich zum Ziel, das musikalische Erbe von Robert Schumann zu pflegen, das Verständnis und die Liebe zu seiner Musik zu
wecken und in seinem Sinne die Zuhörer mit zeitgenössischer Musik bekannt zu machen. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben sah die Robert-Schumann-Gesellschaft von Anfang an in der Förderung junger Künstler.
Alljährlich werden sechs Kammerkonzerte in den Monaten Oktober bis April in den dafür besonders geeigneten Räumen der Villa Bonn in der Siesmayerstraße 12, Frankfurt am Main; veranstaltet. Die Konzerte - abseits vom spektakulären Betrieb der großen Konzertveranstalter - sind gut besucht, und die Verantwortlichen der Robert-Schumann- Gesellschaft Frankfurt am Main werten als besonders erfreuliche Reaktion auf qualifizierte Künstler und interessante Konzertprogramme insbesondere die große Zahl junger Zuhörer. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, wenngleich Spenden immer willkommen sind.
Nach jedem Konzert besteht bei einem gemeinsamen Abendessen, zu dessen Teilnahme nicht nur die Mitglieder sondern auch alle Gäste herzlich eingeladen sind, noch die Möglichkeit, einige Stunden mit den
Künstlern zusammen zu sein.
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